Viele von uns sehen sie als selbstverständlich an und wissen gar nicht, welche Leistung sie tagtäglich erbringt. Unsere Haut. Dabei ist sie, abhängig von Gewicht und Größe des Menschen, mit einer Oberfläche von 1,5 bis 2 Quadratmeter und einem Körpergewichtsanteil von ca. 20% unser größtes Sinnesorgan.

Doch, wie ist sie überhaupt aufgebaut?

Zunächst einmal besteht die Haut, auch lateinisch cutis genannt, aus drei Schichten. Beginnend mit der Unterhaut, die durch ihren Aufbau aus Bindegewebe und Fettzellen primär für Kälteschutz und Energiespeicherung verantwortlich ist, folgt in der Mitte die sogenannte Lederhaut. Diese setzt sich aus verschiedenen Bindegewebsfasern zusammen und bietet damit einerseits Stabilität, stellt aber andererseits auch genügend Raum für Elastizität ein. Die sehr dünne Oberhaut bildet die letzte Schicht und enthält Immunzellen, die insbesondere für die Körperabwehr sehr wichtig sind. Außerdem findet man hier auch den vom Organismus gebildeten Stoff Melanin, der unserer Haut ihren Farbton verleiht.

Als größtes Sinnesorgan ist die Haut für viele Aufgaben verantwortlich und wird tagtäglich neu auf die Probe gestellt. Neben Hitze, Licht und Verletzungen werden wir auch vor Infektionen geschützt und wer jetzt dachte, dass das Schwitzen lästig und unnötig ist, sollte wissen, dass unsere Haut so die körpereigene Temperatur reguliert. Des Weiteren erfahren wir durch sie eine Sinneswahrnehmung und können uns so vor uns unbekannten Berührungen und Schmerzen schützen.

Das alles klingt komplex und doch gibt es einfache Wege, um unsere Haut nachhaltig jung und gesund strahlen zu lassen.

Wie bei vielen Themen steht auch hier das Stichwort Ernährung an höchster Stelle. Es heißt viel hilft viel und da können wir bei der Wasseraufnahme nur zustimmen, denn durch die Zufuhr von ausreichend Wasser wird die Haut nicht nur widerstandskräftiger, sondern unterstützt auch die Ausscheidung von Schadstoffen. Gute Helfer sind Zitrusfrüchte, die das Bindegewebe straffende Vitamin C erhalten. Nüssen hingegen verzögern durch ihren Vitamin E Anteil die Hautalterung.

Ein wichtiger zweiter Schritt ist die Pflege. Die häufig angepriesenen Peelings sollten nur in Maßen eingesetzt werden, um eine Überstrapazierung zu vermeiden. Unabdinglich ist außerdem das tägliche Abschminken, um der Haut eine Regeneration ohne jegliche Make-up Rückstände zu ermöglichen. Besonders schonend sind dabei unsere Waschies, die keine weiteren Abschminkmittel benötigen und damit nicht unnötig belastend wirken. Nicht nur im Sommer, sondern auch in den anderen Jahreszeiten sind Produkte mit UV-Schutz von hoher Bedeutung, damit die Sonnenstrahlen unsere Haut nicht altern lassen. Daher beim nächsten Einkauf einfach mal auf die Inhaltsstoffe achten.

Ganz leicht lässt sich unser letzter Tipp bei einem Spaziergang umsetzen. Durch die frische Luft kann der Sauerstoff von der Haut aufgenommen werden, um damit die Zellerneuerung anzutreiben. Die charmant rosé gefärbten Bäckchen erhält man zudem gleich nebenbei dazu.