7 Tipps fürs Babybad

Gerade am Anfang ist das Baden eines Säuglings eine mittelgroße Herausforderung. Zarte Gliedmaßen, empfindliche Haut, fehlende Erfahrung und Aufregung machen etwas für uns Selbstverständliches zu einer spannenden, aber gleichzeitig auch sehr schönen Aufgabe.

Damit du und dein Baby das Bad in vollen Zügen genießen könnt, solltest du für Ruhe sorgen und die richtige Atmosphäre zur richtigen Zeit schaffen. Für alles andere haben wir sieben Tipps für dich bereitgestellt, die dir gerade am Anfang helfen werden, um das Baden zu einem positiven Erlebnis werden zu lassen.

1. Alles bereitlegen und vorbereiten

Vorbereitung ist alles – erst Recht beim Baby-Bad. Das schafft nicht nur Ruhe und Entspannung sondern auch Sicherheit. Denn die oberste Regel lautet: Lass dein Kind nie alleine in der Wanne – nicht um etwas zu holen, nicht um ans Telefon zu gehen, nicht um die Tür zu öffnen. Denn Säuglinge können bereits in sehr niedrigem Wasser ertrinken. Damit kein Unglück geschieht, weil du ein Handtuch oder andere Utensilien holen musst, solltest du schon alles bereitgelegt haben, bevor du dein Baby zum Baden holst. Mach dir am besten eine Liste mit Sachen, die du benötigen wirst. So kannst hast du stets eine Checkliste parat. Auf deiner Liste sollten in jedem Fall stehen: eine frische Windel, saubere Kleidung, eine Babybürste, Wattestäbchen, gegebenenfalls Babycreme, zwei Handtücher (idealerweise auf dem Heizkörper angewärmt) – und natürlich an dein waschie.

Tipp: Wenn du eine Babywanne benutzt, achte nicht nur auf ihren sicheren Stand, damit sie nicht wackelt, wenn dein Baby zappelt – achte auch auf die richtige Höhe, um deinen Rücken zu schonen.

2. Temperaturen zum Wohlfühlen

Du weißt selbst, wie unangenehm es ist, wenn du aus der Dusche gehst und schnell frierst. Nicht anders geht es deinem Baby – im Gegenteil, die körpereigene Wärmeregulierung ist bei Babys noch nicht ausgereift, weshalb sie noch schneller abkühlen. Sorge deshalb bereits im Vorfeld sowohl für eine angenehme Raumtemperatur als auch die richtige Wassertemperatur.

Heize den Raum, in dem ihr badet, deshalb gut vor. Als Richtwert kannst du eine Temperatur von 22°C bis 25°C ansehen. Weitere No-Gos sind zudem Zugluft durch offene Fenster oder Türen sowie ein Raumwechsel durch einen kühlen Flur um dein Baby erst woanders abzutrocknen.

Ebenfalls spielt die Wassertemperatur beim Baden eine wichtige Rolle. Es sollte nicht zu heiß und nicht zu kalt sein, damit es für dein Baby nicht unangenehm wird. Idealerweise liegt die Wassertemperatur zwischen 35°C und 37°C. Um sicher zu gehen solltest du die Wassertemperatur sowohl mit einem Thermometer als auch mit der Hand überprüfen.
Während dem Bad kannst du Körperteile, die nicht im Wasser sind, immer wieder mit warmen Wasser begießen, um zu verhindern, dass Dein Baby an diesen Stellen friert.

3. Die richtige Badezusätze (falls gewollt)

Zunächst stellt sich hier natürlich die Frage, ob Badezusätze für Babys überhaupt notwendig sind. Eines vorweg: Die gesunde Babyhaut benötigt keine Badezusätze – diese trocknen die Haut eher zusätzlich aus. Das beste Mittel ist reines warmes Wasser. Nach diesem Prinzip funktionieren auch unsere waschies, denn ihre feine Mikrofaser erzeugt zusammen mit Wasser einen enormen Reinigungseffekt. Gerade in den ersten Monaten kannst du jedoch ein bisschen Muttermilch in das Badewasser geben, um einen natürlichen „Feuchtigkeitsspender“ zu nutzen. Wenn du Badezusätze verwenden möchtest, achte darauf, dass sie biologisch, seifenfrei und nicht zu stark schäumend sind.

4. Der richtige Einstieg

Bevor du dein Baby in die Badewanne bringst, bietet es sich zunächst an, kurz das Gesicht abzuwaschen. Hier kannst du noch in Ruhe mit beiden Händen vorsichtig agieren. Gleichzeitig gewöhnst du es schon ein bisschen ans Wasser. Damit das Baden in schöner Erinnerung bleibt und zu einem positiven Erlebnis wird, gilt es auf einen sicheren Griff zu achten, damit es nicht hin und her rutscht, oder ins Wasser abgleitet. Dazu legst du deinen Arm (linker oder rechter je nach Gefühl) unter den Rücken und halte die Schulter mit der Hand. Dein Unterarm stützt dabei den Kopf des Kindes. Das Gefühl dafür und die richtige Technik lernst du im Geburtsvorbereitungskurs, auch die Hebamme kann dich im besten Fall am Anfang noch ein bisschen unterstützen. Nun kannst du dein Baby ins Wasser heben – nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam – und vor allem ruhig, denn dein Kind merkt, wenn du in irgendeiner Form nervös oder unsicher bist.

5. Reihenfolge beim Waschen beachten

In welcher Reihenfolge du dein Baby wäscht, ergibt sich ganz aus hygienischen Gründen, einfach gesagt: von oben nach unten. Beginne zunächst mit den Körperteilen, die weniger verschmutzt sind, also Kopf und Gesicht. Anschließend gehst du weiter zum Körper, Arme und den Beinen. Achte stets darauf, die Hautfalten sorgfältig zu waschen, da sich dort in der Regel der meiste Schmutz und Schweiß ansammelt. Erst zum Schluss wäscht du den Po und den Genitalbereich. Idealerweise hast du diese Bereich schon vor dem Bad gesäubert, damit das Badewasser nicht von Urin- oder Stuhlgangresten verunreinigt wird.

6. Nicht zu lange baden

Gerade in den ersten Lebensmonaten kann die Haut deines Babys beim Baden strapaziert werden. Deshalb sollte das Bad nicht zu lange dauern. Fünf bis Zehn Minuten sollten für eine sorgsame Reinigung ausreichen, ohne die empfindliche Babyhaut zu reizen. Solltest du einen Badezusatz verwendet haben, ist es nun wichtig, den Baby noch einmal mit klarem Wasser kurz abzuwaschen, um Rückstände zu entfernen. Auch hierfür eignen sich unsere waschies sehr gut, da die feine Mikrofaser noch einmal alle Reste aufnimmt.

7. Nach dem Baden sorgfältig abtrocknen

Sobald dein Baby aus dem Wasser ist, solltest du es schnell abtrocknen und anziehen, damit es nicht auskühlt. Am besten benutzt du zwei Handtücher, eines als Ablage und eines, mit dem du den Großteil des Wassers gleich nach dem Herausnehmen abwischst. So lässt du dein Baby nicht die ganze Zeit auf einem nassen Handtuch liegen. Wichtig ist nun, dass du alles sorgfältig abtrocknest – insbesondere die Hautfalten gestalten sich meist als widerspenstig. Dabei sind dies die wichtigsten Stellen, an denen Babys schnell wund werden können. Sei deshalb vor allem an folgenden Gliedmaßen sehr sorgfältig: hinter den Ohren, Achseln und Kniekehlen, zwischen Zehen und Fingern, in den Halsfalten, Speckfalten an Armen und Beinen sowie der Intimbereich.

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